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Reifenkauf online

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29. April 2009

Michelin wartet im Bereich von Nutzfahrzeug (LKW)- Reifen  mit einer revolutionären Technik auf. Vereinfacht lässt sich diese Technik wohl mit einem “nachwachsenden Profil” beschreiben, wobei es sich aber eher um eine Art doppelten Boden handelt.

Der Hersteller beschreibt auf seiner Homepage die ”Michelin Durable Technologies (MDT)” folgendermaßen:
 ”Ausgezeichnete Haftung auch im letzten Drittel des Reifenslebens: Bei einer Restprofiltiefe von 30% öffnen sich in der Mitte des Stollens die patentierten „Wassertropfen“-Lamellen zu neuen Profilrillen. Somit ist eine hervorragende Haftung auch im letzten Drittel des Reifenlebens sichergestellt. Bei extrem winterlichen Witterungsbedingungen bietet der Reifen bis zu 30% mehr Haftung (im Vergleich zum MICHELIN XDN GRIP beim Anfahren auf vereistem Untergrund). ”

Quelle: Michelin





17. April 2009

Die “Initiative Reifen Sicherheit” weist auf Ihren Internet- Seiten deutlich auf den Sicherheitsaspekt durch die richtige Bereifung hin. Es ist nicht nur wichtig zu beachten, dass Sie Ihre Sommer- oder Winterreifen in der entsprechenden Jahreszeit aufgezogen haben, sondern auch, dass die Konstellation der Bereifung stimmt.
So sollten keine Reifen:
– verschiedener Hersteller
– mit unterschiedlichem Profil
– mit unterschiedlicher Profiltiefe
auf dem gleichen Kfz aufgezogen sein.

Wichtig ist auch:
– Vierradantrieb erfordert vier identische Reifen!
– Im Zweifelsfall bessere Reifen auf die Hinterachse aufziehen!
– Bei Neumontage von Reifen immer neue Ventile einsetzen!
– Laufrichtungsvorgaben des Reifenherstellers beachten!

Quell: Initiartive Reifen Sicherheit





15. April 2009

In der März- Ausgabe 2009 des ADAC- Magazins wird ein Interview mit Didier Miraton, Vize Chef von Michelin veröffentlicht. Miraton spricht darin unter Anderem über den Reifen der Zukunft. Bis 2030 verspricht Michelin bei seinen Reifen den Rollwiderstand zu halbieren, die Lärmwerte zu senken, den Bremsweg zu verkürzen und die Lebensdauer zu verlängern.

Quelle: ADAC





13. April 2009

Laut Reifenhersteller Fulda erweicht im Sommer die Gummimischung von Winterreifen durch heiße Straßen und hohes Tempo besonders stark. Somit verlängert sich der Bremsweg bei einer Fahrt mit Winterreifen im Sommer erheblich. Allein schon, weil die Mischung des Gummis von Winterreifen weniger hart ist, als die von Sommerpneus.
Neue Sommerreifen sollten 300km eingefahren werden, idealerweise auf trockener Straße. Trennmittel und Öle sind erst danach vollständig abgefahren. Diese Rückstände finden sich nach der Fertigstellung auf den Reifen, da sie  im Produktionsprozess das Festklebens des Pneus in den Formen verhindern.
Es ist wird geraten, auf diesen ersten 300km von schnellen Kurvenfahrten und extremen Bremsmanövern abzusehen, denn erst nach dem Abfahren der Rückstände ist eine optimale Bodenhaftung gegeben.





9. April 2009

Die Wahlen rücken näher, die Rezession ist in vollem Gange und der Wähler muss in diesen schweren Zeiten angefüttert und mit allerei “Häppchen” bei Laune gehalten werden. Am Besten lässt sich das anstellen, indem man Konjunkturpakete schnürt ohne zu fragen, welchen Effekt man damit bei genauerem Hinsehen erzielt. ”Wettbewerbsverzerrung”, “Benachteiligung deutscher Hersteller”, “Subventionierung von Importeuren”, “staatliches Importdumping”, “künstliches Strohfeuer”, “Milchmädchenrechnung bei der Mehrwertsteuer”… davon spricht der Automarktexperte der deutschen Autoindustrie Professor Ferdinand Dudenhöffer im “Frontal21″ Interview 07.04.09 (ZDF) im Zusammenhang mit der Abwrackprämie (auch als Video abrufbar)

Man muss nicht Wirtschaftswissenschaften studiert haben um zu erkennen, dass die Abwrackprämie nur auf den ersten Blick wirksam sein kann. Als Laie stellen sich einige Fragen und die Antworten sind je nach Position eher verwirrend:
Wer genau nutzt eigentlich die Prämie? Wieviele der Menschen, die bisher ein Auto fuhren, was älter als 9 Jahre alt war, haben dies aus wirtschaftlichen Gründen getan? Konnten diese Menschen plötzlich ein Auto bar bezahlen oder war dafür eine Finanzierung nötig? Und was passiert mir den Krediten, wenn diese Menschen in Folge der Rezession arbeitslos werden?

Längst bekannt ist das Problem, dass die Abwrackprämie insbesondere Kleinwagenherstellern und hier dann in erster Linie ausländischen Automarken auf Grund der Preisstrategie entgegenkommt. Die deutschen Hersteller verlieren im Vergleich. Sicherlich: Opel produziert in Eisenach den Corsa, verunsichert aber den Käufer durch die unklare Situation im Unternehmen, Ford produziert den Fiesta in Deutschland aber VW lässt den Fox und den Polo im Ausland fertigen.

Zudem bringt die “Umweltprämie”, wie die “Abwrackprämie gern von Befürwortern genannt wird, Probleme für Wirtschaftszweige und sogar Saatseinnahmequellen, die erst auf den zweiten Blick auffallen:

– Gebrauchtwagenfahrer zahlen jährlich Kfz- Steuern /Neuwagenfahrer sind 1-2 Jahre steuerbefreit
– Gebrauchtwagenfahrer benötigen für ihr Fahrzeug alle 2 Jahre  TÜV und ASU/ Neuwagenfahrer sind die ersten 3 Jahre von den Prüfungen befreit
– Gebrauchtwagenfahrer müssen ihre Fahrzeuge häufiger reparieren lassen, tun dies auch in freien Werkstätten/ Neuwagenfahrer nehmen die Garantie in Anspruch und das ausschließlich bei den Vertragspartnern
– Gebrauchtwagenfahrer älterer Kfz´s neigen auf Grund ihrer wirtschaftlichen Situation dazu beim Autokauf neuere Gebrauchtwagen zu kaufen/ Neuwagenfahrer die wirtschaftlich schwächer sind, werden ihre Fahrzeuge viele Jahre fahren… etc.

So zahlt der Steuerzahler früher oder später für sein eigenes Wahlwerbegeschenk und außerdem dafür, dass die ein oder andere Branche und die daran hängenden Arbeitsplätze dabei auf der Strecke bleiben.

Die Katze beisst sich in den Schwanz und wundert sich, dass es weh tut.





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