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15. Mai 2009

WÀhrend die AbwrackprÀmie verlÀngert wurde, muss es erlaubt sein zu fragen, welche Auswirkungen die Neuzulassungen auf den sonstigen Markt haben.

Dass sich der Gebrauchtwagen- und der Schrottmarkt verĂ€ndern, wurde ausreichend erörtert. An den nĂ€chsten Winter hat aber offenbar noch keiner so recht gedacht. Besonders die Zulassungen fĂŒr Klein- und kleinere Mittelklassewagen sind durch die AbwrackprĂ€mie gestiegen. Da die Neuwagen aber von Haus aus mit Sommerreifen ausgeliefert werden, ist im Winter wohl ein Ansturm auf den entsprechenden Sektor im Reifenhandel zu erwarten. Abzuwarten bleibt, ob es nicht gar zu EngpĂ€ssen kommt.

Klug ist der ReifenkÀufer, der vorsorgt und schon im Sommer seine Winterreifen beim ReifenhÀndler bestellt. Abholen kann er die dann sogar erst, wenn er sie benötigt.





14. Mai 2009

UnabhĂ€ngige Meinungen zum Thema Winterreifen finden Verbraucher auf den Internet- Seiten der “Initiative PRO Winterreifen” und der “Initiative Reifensicherheit”. Auf beiden Seiten werden grundlegende Sicherheitshinweise und allgemeine Informationen fĂŒr Kfz- Fahrer zusammengestellt.





12. Mai 2009

Mit Beginn der Saison 2009 kommen die seit 1998 verbotenen profillosen Slicks wieder zum Einsatz. Anstelle einer weißen Rille kennzeichnen nun zwei grĂŒne Linien an den Flanken der Reifen die weichere der beiden zur VerfĂŒgung stehenden Mischungen. Ihre optimale Betriebstemperatur liegt bei rund 95 Grad. Dazu gibt es weitere Varianten der etwa 1.000 Euro teuren Reifen, die auf spezielle Wetter- und Streckenanforderungen zugeschnitten sind. Pro Fahrer stehen an einem Wochenende sieben SĂ€tze Trockenreifen, vier SĂ€tze Intermediates fĂŒr gemischte VerhĂ€ltnisse und drei SĂ€tze Regenreifen fĂŒr sehr nasse Fahrbahnen zur VerfĂŒgung. FĂŒr die Saison 2007 wurde fĂŒr die Testfahrten die Anzahl an Reifen pro Team auf insgesamt 300 Satz und einer maximalen Test-Distanz von 30.000 Kilometer begrenzt.

UrsprĂŒnglich war auch geplant, das VorwĂ€rmen der Reifen durch die bisher eingesetzten Heizdecken zu verbieten, obwohl die Piloten bereits mehrfach reklamierten, dass dann die Gefahr eines Drehers bereits in der Boxengasse bzw. der ersten Kurve bestehen wĂŒrde. WĂ€hrend Reifenhersteller Bridgestone bereits darauf reagierte und verbesserte Reifenmischungen zum Test stellte, suchte die Fahrergewerkschaft GPDA nach einer gemeinsamen Linie.

Dieses Vorhaben wurde inzwischen jedoch widerrufen, gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass die Autos der Saison 2009 wieder eine Spurbreite von 2 Metern, vormals 1.80 Meter, aufweisen.

Quelle: Wikipedia/April 2009





Die beste Hightech-Ausstattung versagt, wenn der Reifen nicht stimmt

Ihre grĂ¶ĂŸten StĂ€rken zeigen Winterreifen auf Schnee. Ihr tiefes ausgeprĂ€gtes Profil sorgt fĂŒr einen Verzahnungseffekt mit hoher Scherwirkung, was dem Grip zugute kommt. Und die zahlreichen Lamellen in den Profilblöcken steigern die Haftung sogar auf vereister Fahrbahn-OberflĂ€che. Am eindrucksvollsten lĂ€sst sich das am Beispiel Bremsen darstellen. Tests haben gezeigt, dass ein mit Sommerreifen bestĂŒckter Pkw aus nur 50 km/h erst nach 43 Metern zum Stehen kommt, wĂ€hrend bei aufgezogenen Winterreifen 35 Meter zum Anhalten ausreichen. Im Ernstfall schlĂ€gt in diesem Vergleich der mit Sommerreifen bestĂŒckte Wagen noch mit respektablen 22 km/h auf ein Hindernis auf.
Und da helfen ĂŒbrigens weder ABS noch ESP, denn sie stellen lediglich elektronische Helfer dar. Winterreifen ersetzen sie nicht. Sobald die Sieben-Grad-Grenze unterschritten wird, ist das Unfallrisiko sechsmal höher als im Sommer. Die beste Hightech-Ausstattung versagt, wenn die Reifen nicht den StraßenverhĂ€ltnissen angepasst werden – und das trifft auf alle Fahrzeuge ohne die ausgeklĂŒgelte Sicherheitstechnik erst recht zu.KAuch die immer wieder geĂ€ußerten EinwĂ€nde, Winterreifen seien grob-klotzige, unkomfortable, raue und laute Sohlen, sind lĂ€ngst Schnee von gestern. Moderne Winterreifen haben ein vergleichsweise geschlossenes Profil, sie sind leise und bieten einen guten Abrollkomfort. Sie können außerdem problemlos auf Alufelgen aufgezogen werden – und auch das Profil kann sich sehen lassen.

Quelle: Spiegel





5. Mai 2009

Der fĂŒhrende europĂ€ische Reifenhersteller Continental nimmt einen neuen Computertomographen in Betrieb, um Reifen-Prototypen noch besser prĂŒfen zu können. Dazu wurde eine neue Anlage im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Hannover aufgestellt. Mit ihr wird die zur “Durchleuchtung” eines Reifens nötige Zeit deutlich verkĂŒrzt und die QualitĂ€t der entstehenden Bilder erhöht. Dabei können einzelne Teile des Reifenaufbaus separat dargestellt werden, um beispielsweise die Beanspruchung in den einzelnen Teilen der Karkasse zu untersuchen. Mit der neuen Anlage sollen dann rund 3.000 Reifen jĂ€hrlich “durchleuchtet” werden.

Die Untersuchung von Testreifen wird bei Continental bereits seit ĂŒber 10 Jahren von einem spezialisierten Team mittels eines Computertomographen durchgefĂŒhrt. Diese Anlage macht die Darstellung der einzelnen Materiallagen im Reifen möglich, ohne den Reifen zu beschĂ€digen und ergĂ€nzt so andere Möglichkeiten wie Röntgen oder optische Kontrolle. Dabei steht die Verformung der FestigkeitstrĂ€ger wie beispielsweise Stahlcorde sowie ihre genaue Lage im Reifen im Mittelpunkt der Untersuchung. Dazu gehört, dass auch die Verformung des Reifens bei Kurvenfahrt, unter hohen Lasten und beim Bremsen simuliert und dargestellt wird.

Mit der neuen Anlage wird die Zahl der Reifen, die so “durchleuchtet” werden können, um rund das Zehnfache ansteigen. “Wir können unseren Reifenentwicklern so deutlich mehr KapazitĂ€t anbieten als bisher”, sagt Projektleiter Andre Baumgart. “Dabei ist nicht nur die schnellere Analyse des Reifens ein großer Vorteil, sondern auch die deutlich bessere Auflösung, die die neue Anlage bietet. Außerdem können reale Einsatzbedingungen wie Radlast, Sturz, SchrĂ€glauf sowie Beschleunigungs- oder Bremsmomente simuliert und deren Auswirkungen auf die Belastung der verschiedenen Reifenbauteile untersucht werden.”

So können die einzelnen Bauteile des Reifens dreidimensional und im Zusammenhang mit dem ganzen Reifen analysiert werden. Mit der bisher betriebenen Anlage waren nur Einzelschnitte ĂŒber Teilbereiche des Reifenumfangs möglich – nun sind die Messtechniker in der Lage, aus einer Vielzahl einzelner Schnitte einen entsprechend grĂ¶ĂŸeren Bereich des Reifens dreidimensional darzustellen – eine Aufgabe, die bisher zeitraubend war. Continental ist derzeit der einzige Reifenhersteller, der die Auswirkungen unterschiedlicher BelastungszustĂ€nde auf den Verbund zwischen FestigkeitstrĂ€gern und Gummi in dieser Detailgenauigkeit untersuchen kann. Dies gibt den Reifenentwicklern in Hannover beste Voraussetzungen, ihre Produkte so auszulegen, dass sie höchsten Anforderungen gerecht werden.

Quelle: Autosieger.de





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