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26. Juni 2009

Wer eine winterliche Autoreise durch Europa plant, sollte wissen, wo Winterreifen Pflicht sind und welche sonstigen Regelungen gelten. Für viele Autofahrer erstaunlich: Während es in osteuropäischen Ländern wie Polen trotz meist kalter, schneereicher Winter überhaupt keine speziellen Vorschriften in Sachen Reifen gibt, hält das sonnige Italien Winterregeln parat. Im sonst von Regulierungswut besessenen Europa herrscht da also ziemliches Chaos. Dringender Tipp: Wohin man auch immer in der kalten Jahreszeit fährt, das Auto sollte Winterreifen haben.

Winterreifenpflicht
Eine Pflicht im engeren Sinne, das Auto mit Winterreifen auszurüsten, gibt es nur in sieben europäischen Staaten. Das sind: die drei skandinavischen Länder Finnland, Norwegen und Schweden, die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie das an Italien grenzende Slowenien. Bisweilen gilt die Vorschrift nicht für Ausländer.

Regeln fĂĽr die Winterreifenpflicht im Detail:

Für ausländische Fahrzeuge sind Winterreifen nicht zwingend vorgeschrieben. Das ist erstaunlich in einem Land, das bis weit in das Frühjahr hinein unter einer dicken Schneedecke liegt. Da aber auch in Norwegen die allgemeine Regel gilt, dass alle Autofahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge der Witterung entsprechend auszurüsten, sollten deutsche Autofahrer Winterreifen als Pflicht ansehen.

Norwegen
Für ausländische Fahrzeuge sind Winterreifen nicht zwingend vorgeschrieben. Das ist erstaunlich in einem Land, das bis weit in das Frühjahr hinein unter einer dicken Schneedecke liegt. Da aber auch in Norwegen die allgemeine Regel gilt, dass alle Autofahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge der Witterung entsprechend auszurüsten, sollten deutsche Autofahrer Winterreifen als Pflicht ansehen.

 

Schweden
Im Land der Eiche sind Winterreifen vom 1. Dezember bis zum 31. März zwingend vorgeschrieben – allerdings nicht für ausländische Fahrzeuge! Da baut der schwedische Staat ganz offensichtlich auf die Vernunft derjenigen Reisenden aus dem Ausland, die im Winter das Land mit dem Auto besuchen. In diesem schneereichen Land, dessen weiße Weiten bis hinter den Polarkreis reichen, werden Winterpneus ganz dringend gebraucht. Ohne sie geht nämlich nichts, zumal zahlreiche Straßen nicht geräumt werden.

Slowenien
Die Pflicht gilt in jedem Fall vom 15. November bis zum 15. März, auch für Ausländer. Darüber hinaus immer dann, wenn „winterliche Straßenverhältnisse“ anzutreffen sind, also jeweils abhängig vom Wetter.

Bestimmte Strecken
In Frankreich, Italien und in der Schweiz besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Jedoch gibt es vor allem im Gebirge zahlreiche Straßen, die – in der Regel ausgewiesen durch entsprechende Verkehrsschilder – nur mit Winterreifen befahren werden dürfen. Ansonsten muss dort das Auto stehenbleiben.

Frankreich
Solange man sich auf Straßen bewegt, für die keine Winterreifen vorgeschrieben sind, gibt es mit den Ordnungshütern keine Probleme. Winterbereifung sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein, vor allem dann, wenn man eine Tour in bergige Regionen unternehmen will, denn dort sind die Pflicht.

Italien
Häufig und sehr kurzfristig wird hier für einzelne Strecken und zu bestimmten Zeiten die Benutzung von Winterreifen vorgeschrieben. Im Aosta-Tal gilt übrigens generell vom 20. Oktober bis zum 20. April eine Winterreifenpflicht.

Schweiz
Fürs Alpenland gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie in Frankreich und Italien. Hinzu kommt die allgemeine Regelung, dass die Bereifung immer den Witterungsverhältnissen entsprechen muss. Kommt es mit Sommerreifen auf verschneiten Straßen zur Behinderung des Verkehrs, gibt es Ärger.

Quelle: Autoversicherung-Tarife





25. Juni 2009

Wer eine winterliche Autoreise durch Europa plant, sollte wissen, wo Winterreifen Pflicht sind und welche sonstigen Regelungen gelten. Für viele Autofahrer erstaunlich: Während es in osteuropäischen Ländern wie Polen trotz meist kalter, schneereicher Winter überhaupt keine speziellen Vorschriften in Sachen Reifen gibt, hält das sonnige Italien Winterregeln parat. Im sonst von Regulierungswut besessenen Europa herrscht da also ziemliches Chaos. Dringender Tipp: Wohin man auch immer in der kalten Jahreszeit fährt, das Auto sollte Winterreifen haben.

Winterreifenpflicht
Eine Pflicht im engeren Sinne, das Auto mit Winterreifen auszurüsten, gibt es nur in sieben europäischen Staaten. Das sind: die drei skandinavischen Länder Finnland, Norwegen und Schweden, die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie das an Italien grenzende Slowenien. Bisweilen gilt die Vorschrift nicht für Ausländer.

Regeln fĂĽr die Winterreifenpflicht im Detail:

Estland
Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auch für Ausländer. Je nach Witterung kann die Frist verlängert oder vorgezogen werden.

Finnland
Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auch für Ausländer.

Lettland
Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auch für Ausländer.

Litauen
Im Unterschied zu den beiden anderen baltischen Staaten Estland und Lettland beginnt die Winterreifenpflicht hier bereits am 1. November und endet erst am 1. April. Das gilt auch für Ausländer.

Quelle: Autoversicherung-Tarife





24. Juni 2009

Die Verwendung von Schneeketten oder Anfahrhilfen auf Sommerreifen stellt keine „geeignete Bereifung“ dar. Auch die Mischung von Sommer- und Winterreifen genügt nicht den Anforderungen des § 2 Abs. 3a der StVO für den Winterbetrieb eines Kraftfahrzeuges.





22. Juni 2009

Vor dem Start in den Winter sollten sich Autofahrer genau informieren, wie die gesetzlichen Regelungen zu Winterreifen an ihren Fahrtzielen im europäischen Ausland aussehen: Zwar herrscht in vielen europäischen Nachbarstaaten keine Pflicht, M+S-Reifen zu fahren – doch bestimmte Strecken und Pässe dürfen trotzdem nur mit Winterreifen oder Schneeketten befahren werden.

Europäische Winterreifen Regelung:
Eine europaweite Regelung zu Winterreifen ist nicht in Sicht. Allerdings hat die EU bereits 1992 definiert, wie ein M+S-Winterreifen auszusehen hat (Anh. II 92/23 EWG). Es handele sich dabei um „Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem in Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen.Das Profil der M+S-Reifen ist im allgemeinen durch größere Profilrillen und/oder Stollen gekennzeichnet, die voneinander durch größere Zwischenräume getrennt sind, als dies bei normalen Reifen der Fall ist.“ Heutige Winterreifen sind nach dieser Definition eigentlich gar keine – schließlich sind sie wie beispielsweise der ContiWinterContact TS 810 Sport mit ihrem aufwändigen asymmetrischen Profildesign eher filigran gestaltete Hightech-Verbindungen zwischen Auto und Fahrbahn. Auch die wichtige wintertaugliche Laufflächenmischung bleibt ungenannt. Klarer in der Aussage ist das Schneeflockensymbol, mit dem nahe zu alle leistungsfähigen Winterreifen inzwischen versehen sind. Es kann angebracht werden, wenn der jeweilige Reifen beim ABS-Bremsen auf Schnee sieben Prozent besser ist als ein Referenz-Standard-Reifen mit M+S-Kennung.

Quelle: Winterreifen- Tipp





21. Juni 2009

Die meisten Autofahrer, so das Ergebnis zahlreicher Befragungen, räumen der Sicherheit einen sehr hohen Stellenwert, gar absolute Priorität ein. Angesichts der Tatsache, dass auf winterlichen Straßen das Unfallrisiko um das Sechsfache steigt, wäre der frühzeitige Wechsel auf Winterreifen die logische Konsequenz. Die Realität sieht leider anders aus – obwohl die „situative“ Winterreifenpflicht mit der Verpflichtung zur „geeigneten Bereifung“ ab diesem Winter in der StVO festgehalten ist.

Zwar montieren viele Verbraucher ihre Winterreifen an einem festen Datum, doch ein guter Teil von ihnen wartet definitiv auf den ersten Wintereinbruch mit Schnee und Eis. Dann aber sind die Händler und Werkstätten zwangsläufig überlastet, Hektik macht sich breit, lange Wartezeiten sind unvermeidbar. Manche Winterreifengröße ist möglicherweise nicht sofort lieferbar, weil der Bedarf groß und die Lagerkapazität begrenzt ist.

„Kauf und Montage von Winterreifen“, so die Fachleute von Continental, „ist möglichst frühzeitig empfehlenswert. Wenn die Temperaturen sinken, sprechen technische Gründe für den Wechsel, die Auswahl beim Händler ist noch üppig und kurzfristige Werkstatt-Termine sind kein Problem.“ Tatsächlich beginnt das Risiko einer reduzierten Fahrsicherheit mit Sommerreifen bereits bei Plustemperaturen und dann, wenn abgefallenes Laub und Nässe die Straßen zu Rutschbahnen machen können.“

Die Gummimischung von Sommerreifen, ausgelegt für wärmere Außen- und Fahrbahntemperaturen, beginnt bereits über dem Gefrierpunkt zu verhärten. Dadurch geht die notwendige Flexibilität verloren, um beim Bremsen, Anfahren und in Kurven genügend Grip aufzubauen. Die Folgen: Bremswege verlängern sich, die Kurvenhaftung nimmt ab. Durch die höhere Kälteflexibilität ihres Laufstreifens können sich Winterreifen bei niedrigen Temperaturen mit dem Untergrund wirksam verzahnen, auch auf schneefreier Straße. Die Fahrsicherheit ist im Vergleich zum Sommerreifen schon unter diesen Bedingungen deutlich höher.

Mit Sommerreifen haben Autofahrer bei Eis- und Schneeglätte keine Chance.

Wenn der erste Wintereinbruch kommt und Schnee auf der Straße liegt, wird die Fahrsicherheit mit Sommerreifen dramatisch reduziert – nun gilt auch die Pflicht, Winterreifen montiert zu haben oder das Auto stehen zu lassen. Das Anfahren gelingt mit Sommerreifen zumindest an Steigungen überhaupt nicht mehr, das Fahrzeug bricht in Kurven sehr früh aus, auch schon bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Bremswege werden gefährlich lang. Wer unter solchen Bedingungen noch mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit 20 Euro Bußgeld rechnen, wer den Verkehr behindert, weil sein Wagen noch sommerbereift ist, zahlt 40 Euro und bekommt einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Doch auch abgefahrene Winterreifen sind nicht optimal: Unter vier Millimetern Restprofiltiefe können sie vor allem auf Schnee und Eis nicht mehr viel Grip aufbauen.

Selbst neuere und mit modernen aktiven Sicherheitssystemen ausgestatte Fahrzeuge können auf Winterreifen nicht verzichten. “Elektronische Systeme wie ABS, ASR und ESP sind auf einen Reifen angewiesen, der die Kräfte optimal auf die Fahrbahn ĂĽberträgt”, so Continental-Reifenexperte Dr. Burkhard Wies. „Deshalb sind Winterreifen im Interesse der Fahrsicherheit unverzichtbar, unabhängig vom Fahrstil oder vom Fahrzeugkonzept.“

Quelle: winterreifen-news





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