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7. Juni 2011

Winterreifen Jetzt?

Ja, jetzt im Hochsommer ist noch einmal eine richtig gĂŒnstige Zeit Winterreifen und WinterkomplettrĂ€der zu kaufen.

Warum zwischen Mai bis August?

Von Mai bis August beginnt im Reifenhandel eine flaue Zeit. Die Sommerreifen sind gwechselt und an Winterreifen denkt noch kein Kunde. Genau in diesem Zeitfenster werden aber fleißig Winterreifen produziert und auch schon an den Handel ausgeliefert. Viele ReifenhĂ€ndler starten genau in dieser Zeit erste Aktionen um das GeschĂ€ft mit Winterreifen zum laufen zu bringen.

Zeitraum nicht verpassen!

Sollten Sie sich also schon frĂŒh mit dem Kauf von Winterreifen oder WinterkomplettrĂ€dern beschĂ€fftigen, können Sie teilweise erheblich gĂŒnstigere Preise oder hohe Rabatte erhalten. Aber bereits mit beginnenden WinterreifengeschĂ€ft im September fallen oft Rabatte schon wieder weg.
Also wenn Sie an Sommerurlaub denken auch an Winterreifen denken.

Gerade dieses Jahr ist mit erheblichen Preissteigerungen zur Winterreifen-Saison 2011/2012 zu rechnen.





28. April 2011

Wenn man gemeinhin von der “Winterreifen-Pflicht” spricht, denkt man zu allererst an eine geeignete Bereifung wĂ€hrend der Wintermonate. Sommerreifen gehören im Winter auf kein fahrendes Auto. Das ist klar. Die Geschichte mit der “geeigneten Bereifung” hat aber auch eine andere Seite: Winterreifen und WinterrĂ€der gehören im Sommer eben auch auf kein Auto. Und das nicht nur wegen einer deutlich stĂ€rkeren Abnutzung der Winterpneus im Sommer, sondern auch aus handfesten GrĂŒnden der eigenen und der Straßenverkehrs-Sicherheit. Das will jetzt zumindest Continental herausgefunden haben.
 
Der deutsche Hersteller von Markenreifen hat in eigenen Tests den Bremsweg eines 100 km/h schnellen Fahrzeugs mit Winterreifen und mit Sommerreifen ermittelt (bei einer Außentemperatur von 20 Grad). Das Ergebnis: Das Auto mit Sommerreifen kam nach 37,5 m zum Stehen, der PKW mit Winterreifen erst nach ca. 50 m. Das sind 12,5 m mehr!
 

Angesichts dieses signifikanten Unterschieds sei darauf verwiesen, dass der umgangssprachlich als “Winterreifenpflicht” bekannte Paragraph 2 Abs.3a der StVO zwar “nur” eine geeignete Bereifung bei winterlichen StraßenverhĂ€ltnissen verbindlich vorschreibt – Autofahrer sollten aber natĂŒrlich im Sinne von “stĂ€ndiger Vorsicht und gegenseitiger RĂŒcksicht” (§1 Abs.1 StVO) auch im FrĂŒhjahr und Sommer auf eine geeignete Bereifung achten.
 
Deshalb gilt: Herunter mit den Winterschlappen, wenn es draußen grĂŒnt und blĂŒht.





12. April 2011

Winterreifen schon wieder teurer? Warum?

– LĂ€ger Industrie und Handel leer
Nach dem Rekordwinter 2010/2011 sind die LĂ€ger der ReifenhĂ€ndler und der Reifenindustrie das zweite Jahr in Folge kömplett geleert worden. Bereits im November 2010 war fast kein einziger Winterreifen mehr bei der Reifenindustrie lieferbar. Die Folge – die knappe Ware wurde innerhalb von wenigen Tagen teilweise zum Spekulationsobjekt. In seltenen Grössen wurde teilweise der doppelte Preis und mehr verlangt.

– ErstausrĂŒstung brummt
Die ErstausrĂŒstung, der Liebling eines jeden Reifenherstellers brummt weltweit seit 2010 richtig und nimmt dem Reifenersatzmarkt (Aftermarket) enorm Produktioneinheiten weg. Hier sind besonders MĂ€rkte wie China und Indien sehr stark am boomen. Dieser Trend wird sicherlich auch mittelfristig noch anhalten.

– Fehlende ProduktionskapazitĂ€ten – Warum?
Im Krisenjahr 2009 haben noch einige namhafte Reifenhersteller unproduktive ProduktionsstĂ€tten in Europa geschlossen und Mitarbeiter entlassen. Neue Werke ausser die Erweiterung von Hankook in Ungarn sind nicht am Start. Es werden zwar in bestehenden Werken KapazitĂ€ten erweitert, aber dadurch wird es noch nicht zu einer spĂŒrbaren Verbesserung der Liefersituation fĂŒr Winterreifen kommen.

– Allgemeine Teuerung
Kautschuk, Stahl und auch andere Rohstoffe die zur Reifenherstellung benötigt werden, haben sich teils stark verteuert.

– Wie an der Börse
Aufgrund der knappen WarenbestĂ€nde kommt es beim Handel zu “HammsterkĂ€ufen” um EnpĂ€ssen zu entgehen und nicht selten verlangt der Handel fĂŒr vergriffene Reifengrössen auch mal ein paar Euro mehr. Auch Spekulanten wie an der Börse treiben die Preise zur heissen Phase im Winter.


Unsere Prognose/EinschÀtzung:

In der Winterreifen-Saison 2011/2012 werden die Preise wahrscheinlich 25-30% (!!) höher liegen als in der Saison 2010/2011.


Fazit:

Wenn Sie in 2011 den Kauf von Winterreifen oder WinterrĂ€dern planen, dann schon jetzt (ja jetzt im April!!) schon Angebote einholen, VerfĂŒgbarkeit prĂŒfen und kaufen! Bis zum nĂ€chsten Winter im Oktober hat der eine oder andere Hersteller evtl. noch 2x die Preise erhöht und wenn die Ware knapp ist zahlen Sie sonst evtl. Traumpreise der Spekulanten.
Klingt wie ein Horrorzenario – wird aber so oder so Ă€hnlich kommen. Überlegen Sie mal – welche Bank gibt Ihnen 25 oder 30%?

Beste Jagderfolge fĂŒr Winterreifen-KĂ€ufer





16. Februar 2011

So laut und mit Getöse die aktuelle Winterreifen- bzw. WinterrĂ€der-Saison eingelĂ€utet wurde (Stichwort: generelle Winterreifen-Pflicht) wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu Ende gehen. Richtig Winter ist es nur noch in den höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen. Richtig FrĂŒhling ist es noch nirgendwo. Man wartet. Dieser Zustand lĂ€sst Zeit und Raum fĂŒr ein vorlĂ€ufiges ResĂŒmee ĂŒber die offiziell erste “Winterreifen-Saison mit genereller Winterreifenpflicht”.

 

Es ist eingetreten, was zu befĂŒrchten war. Knappe Reifen-VerfĂŒgbarkeiten nach dem ersten Wintereinbruch, steigende Preise fĂŒr die knappen Pneus, gefrustete Autofahrer. Aber der Reihe nach. Es gab eine Zeit vor der generellen Winterreifenpflicht. In dieser Zeit waren Reifen nahezu aller Marken verfĂŒgbar (egal, ob Premium wie Conti oder mittleres Preissegment wie z.B. Semperit) – und das zu gĂŒnstigen Preisen.

 

Dann machte der Bundesverkehrsminister Ramsauer Druck und am Ende auch NĂ€gel mit Köpfen. Begleitet vom frĂŒheinsetzenden Schneefall musste sich der bis dahin abwartende Autofahrer notgedrungen um Winterreifen kĂŒmmern. Und abwartende Autofahrer gab es im letzten November viele. Eine logische Kettenreaktion setzte ein: Die ReifenhĂ€ndler schoben Sonderschichten und leerten ihre Lager, Fahrzeughalter kauften, was noch erhĂ€ltlich war, die Preise zogen ĂŒberdeutlich an und die Reifenhersteller taten das, was sie immer am Jahresende machen: keine Winterreifen mehr produzieren. FĂŒr sie war die Saison schon vorbei. Neu an dieser Kette ist nichts – Pflicht hin oder her. Dabei gibt es ein eigentlich ganz einfaches Rezept, um sicher, gĂŒnstig und nervenschonend durch den Winter zu kommen: schon vor der Hauptsaison seine Winterreifen oder WinterrĂ€der kaufen. Angebote gibt es dann genug.

 

Kein wirklich bahnbrechendes ResĂŒmee, aber vielleicht eines, das den ein oder anderen Autofahrer nachdenken lĂ€sst.





5. Januar 2011

Das haben wir schon in der Schule gelernt: Je höher die Nachfrage, desto höher der Preis. Und in Sachen Winterreifen kommen in diesem Winter nahezu alle denkbaren “Preistreiber” auf einen Schlag zusammen: frĂŒh einsetzender und ausdauernder Schneefall, die in den letzten 1 – 2 Jahren zurĂŒckgefahrene Reifenproduktion der Hersteller, hohe Absatzzahlen der Automobilbauer im Sommer und natĂŒrlich das Inkrafttreten der konkreten Winterreifenpflicht.
 
Im Ergebnis fĂŒhrt dies zu extrem hohen Preisen fĂŒr die kaum noch verfĂŒgbaren Winterreifen und WinterkomplettrĂ€der. Gerade weniger verbreitete WinterrreifengrĂ¶ĂŸen z.B. fĂŒr Transporter oder SUVs, aber auch fĂŒr den Smart sind oftmals ausverkauft. Teilweise muss fĂŒr diese “Exoten” das Doppelte im Vergleich zum Vorsaisonpreis gezahlt werden. GlĂŒck hat da noch, wer mit einem Golf oder Opel zum Reifenwechsel kommt.
 
Aber was tun, wenn man jetzt noch Winterreifen fĂŒr sein Fahrzeug sucht? Dann muss tatsĂ€chlich Zeit in die Recherche investiert werden. Gerade FachhĂ€ndler mit eigenem Lager haben noch BestĂ€nde vorrĂ€tig. Auch im Internet gibt es Shops, die nicht nur Reifen anbieten, sondern auch liefern können. Deshalb beim Kauf im Internet nicht nur auf den Preis sondern auch auf die VerfĂŒgbarkeit schauen. Ein guter Online-Shop steht auch bei einer telefonischen Nachfrage beratend zur Seite.
 
Und als Lehre aus der (aufwĂ€ndigen) Recherche kann man sich ja fĂŒr das nĂ€chste Mal merken: GĂŒnstig sind WinterrĂ€der dann, wenn sie niemand benötigt. Denn auch das haben wir in der Schule gelernt: Je geringer die Nachfrage, desto geringer der Preis, desto höher die VerfĂŒgbarkeit. Und den Stress im Winter spart man sich außerdem.





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